Mai
25
Erstellt von:
flokie
25.05.2011 10:16
Ich habe mich dazu entschlossen das Armstrong Pull Up Programm auszuprobieren. Dieses erfordert jeden Morgen 3 "all out" Sets Liegestützen.
Bei normalen Liegestützen sind das ja doch ein paar Wiederholungen, so dass es sich lohnt darüber nachzudenken wie ich diese mache. Als Kampfsportler bin ich es gewöhnt meine Liegestützen auf der Faust zu machen - aber ist das auch gut so?
In diesem Artikel will ich die beiden Möglichkeiten gegenüber stellen:
| |
Auf der Faust
|
Auf der Handfläche |
| Gewöhnungszeit |
Ein paar Wochen, erst mit weichem Untergrund anfangen. |
Keine. |
| Range of Motion |
etwa zehn Zentimeter mehr |
|
| Handgelenk |
Trainiert das versteifen den Handgelenks. |
Stress für's Handgelenk (Überstreckung) |
| Ballance |
|
Besser bei Aassymetrischen Varianten |
| Mögliche Spätfolgen. |
Leichte Verdickung und Unempfindlichkeit der ersten zwei Fingerknöchel (vom Daumen gesehen) |
Alle möglichen Überlastungserscheinungen am Handgelenk (z.B. Karpaltunnel Syndrom etc.) |
Als Fazit gibt es wie meistens nur die Erkenntniss, das beide Varianten ihre Vorteile haben. Allerdings glaube ich dass die Liegestütze auf der Faust viele Vorteile hat die auch für Nichtkampfsportler interessant sind: Besonders das stabilisieren das Handgelenk in neutralem Zustand und die wegfallende Überstreckung desselben die zusätzlichen 10 cm ROM finde ich wichtige Vorteile.
Wer Liegestützen weniger als eine mal pro Woche macht wird mit der "normalen" Version niemals Probleme bekommen - wer mehr macht sollte sich mal hierüber Gedanken machen.
Tags: