Mai
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Erstellt von:
flokie
17.05.2011 17:46
Ich hab mittleweile schon ein einige gemacht, und stelle fest dass ich den Dreh langsam raushabe. Verglichen mit meinen Rezertifizierungs-Leidensgenossen ist mir der Test leicht gefallen und ich glaube auch zuwissen woran das liegt:
- Atmung: Natürlich ist der richtige Breathing Pattern während der Snatches obligatorisch, wenn Du die Kugel absetzt ist die Atmung wichtig. Dein Körper möchte die beim Snatchen entstehende Sauerstoffschuld so schnell wie möglich abbauen, und erhöht darum die Atemfrequenz - leider kommt dadurch erst mal weniger Sauerstoff im Blut an, was Deine Muskeln schneller ermüden lässt. Darum ist es essenziell auch in eventuellen Pausen den Atem zu kontrollieren - Nase einatmen, mund Ausatmen. Das hört sich vielleicht seltsam an, und es fühlt ich auch zu Anfang falsch an - aber versuch es Du wirst sehen!
- Snatchtechnik: Je besser Deine Technik um so einfacher der Snatchtest. Keine Sparflammen-Girevoy-Technik, einfach der gute alte RKC Snatch aber natürlich perfekt;-)
- Pausen: Hier stellt sich erst mal die Frage: Wofür Pausen? Mein Meinung: Wenn Deine Muskeln müde werden so dass Deine Technik auseinanderfällt, oder Du gefahr läufst die Kugel zu verlieren mach Pause.
Zum verschnaufen hast Du beim Snatchtest keine Zeit: wenn Dir die Luft ausgeht war Dein Rhythmus zu schnell - geh langamer. Um den Test zu schaffen musst Du nur 20 Snatches pro Minute schaffen.
- Psyche: Für mich war der Snatchtest anfangs ein Angstgegner - und so hat er sich dann auch angefühlt. Als ich dann cooler wurde konnte ich meine Snatches viel leichter runterreissen. Ich sage mir: "Stell Dich nicht so an - es sind nur fünf Minuten und erst ab der Hälfte wird es unangenehm". Fünf mal 10 links / 10 rechts hört sich doch nicht so dramatisch an oder?
Mir haben diese Erkenntnisse geholfen von einem "Ich-beiss-mich schon-irgendwie-durch"-Snatchtest zu einem soliden 118 Reps-Test kommen. Vielleicht klappt das für Dich auch - lass es mich wissen.
Enjoy the pain - Flo.
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