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Aug 1

Erstellt von: flokie
01.08.2010 08:18 

Sechs Monate Vorbereitung: Jede menge Muskelkater, offene Hände und die eine oder andere Verletzung.

In diesem Beitrag möchte ich darüber reflektieren wie ich die Vorbereitung erlebt habe, was gut war und was ich besser hätte machen können.

Grob kann ich meine Vorbereitung in zwei Abschnitte unterteilen:

  • Von Februar bis Ende Mai habe ich unstrukturiert trainiert. Ich habe mir eine Liste mit allen mir bekannten Übungen gemacht und mir vor jedem Training überlegt was ich denn heute davon machen will. Dieser Ansatz war recht gut um sich an die 24 kg zu gewöhnen und super felxibel.
    Die Nachteile waren schwer steuerbare Trainingsintensität, die Gefahr sich zu verzetteln und zu wenig Fokussierung.
  • Ab Mai hab ich dann mein in einem früheren Eintrag beschriebenes Programm traininert, später ergänzt mit VO2Max. Gut fand ich hier dass die Dosierung sehr einfach wurde. Als Nachteil stellte sich die Dauer der Trainingseinheiten heraus. Das längste waren 16 Sets (800 Reps) in drei Stunden. Erst letzten Monat bin ich auf die Idee gekommen die dynamischen Übungen Swing, Snatch und Clean in einem Workout zu machen und die Kraftübungen Press, Squat und TGU im nächsten. Dadurch konnte ich die Übungszeit deutlich reduzieren. Dynamisch 14 Sets (600 Reps) in 1,25 Std, Kraft 12 Sets (120 Reps) in der gleichen Zeit.
  • Das VOMax Training war eine herrvorragende Ergänzung: Meine Snatch Technik wurde praktisch sofort besser, und die schnellen dynamischen Einheiten waren eine schöne Abwechslung. Bisher habe ich es auf 62 Sets mit 8 Reps geschafft.

Die Erfolge meines Trainings stellten sich sehr unterschiedlich ein:

  • Natürlich wurde ich leistungsfähiger (z.B. hatte ich Anfangs beim TGU mit 24 kg Probleme jetzt gehen 32 kg mit ordentlicher Technik).
  • Mein Körper hat sich in diesen Monaten stark verändert.
  • Die Technik erwiess ich als am schwierigsten: Bis meine Cleans und Snatches Roberts prüfendem Blick standhielten dauerte es so lange, dass ich deswegen eine regelrechte Motivationskriese hatte.

 

Mein Fazit: Ich habe während der Vorbereitung auf den RKC Kurs sehr viel über meinen Körper und seine Mechanik gelernt, vermutlich ist schon dass den Aufwand wert. Vom RKC-System bin ich mittlerweile überzeugt.

Wir werden sehen was das nächste Wochenende bringen wird.

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